Archiv für die Kategorie „Ansichtssache“

Im Herzen noch immer kein Techniker – Ansichtssache

Im Juni 2004 hatte ich unter dem Titel „Im Herzen kein Techniker“ in der “Ansichtssache” von meiner beruflichen Vergangenheit erzählt. Ich war zum damaligen Zeitpunkt seit rund 15 Jahren in verschiedenen Unternehmen und Aufgabenbereichen der Informationstechnologie tätig gewesen. Den Anstoß für den Artikel gab mir offenbar ein inneres Bedürfnis, welches darin bestand einige Betrachtungen über mein Verhältnis zu der Branche und meiner eigenen Berufslaufbahn niederzuschreiben.
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Es lebe der Sport – Ansichtssache

Es scheint fast so, als ob ich erst knapp vierzig Jahre alt werden mußte um mir ernsthafte Gedanken über eine sportliche Betätigung zu machen. In dem heutigen Artikel – dessen Titel ich nicht ganz unbewußt einem legendären Hit von Rainhard Fendrich entliehen habe – möchte ich für mich selbst einige Gedanken über mein manchmal etwas kompliziertes Verhältnis zum Sport niederschreiben.
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Die Zukunft des E-Mail – Ansichtssache

In der letzten Zeit bin ich in verschiedenen Medien auf Artikel gestoßen, in denen versucht wurde das angeblich nahende Ende des E-Mail Systems vorherzusagen. Nachdem mich diese Einschätzung im ersten Moment nicht nur überrascht, sondern auch ein wenig irritiert hat möchte ich in dem heutigen Beitrag meine eigene Sichtweise dazu ein wenig beleuchten.
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Jahresrückblick 2011 – Ansichtssache

Nein, liebe Leser, ich habe nicht vor an dieser Stelle das Jahr 2011 weltpolitisch revue passieren zu lassen. Das soll wohl bestimmt nicht daran liegen, daß das zu Ende gehende Jahr nicht zuletzt in Zusammenhang mit der Finanzkrise genug Stoff anzubieten hätte. Ich denke aber doch, daß diese Aufgabe von den einschlägigen Medien mehr als ausreichend wahrgenommen wird. Die Weihnachtsausgaben zahlreicher Magazine behandeln zumeist sehr vorrangig eine Zusammenfassung der Ereignisse des zu Ende gehenden Jahres.
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Die Schilling Nostalgie – Ansichtssache

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in den 80er und 90er Jahren an jedem Straßeneck eine Videothek eröffnet wurde. Der Verleih von VHS-Kasetten und der späteren DVD florierte auch durchaus, doch sind diese Zeiten auch schon wieder lange vorbei. Die technischen Möglichkeiten der Filmbeschaffung und geänderte Gewohnheiten der Menschen haben dazu geführt, daß viele Videotheken bereits ihren Geschäftsbetrieb wieder einstellen mußten.
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Komm großer schwarzer Vogel – Ansichtssache

In den frühen Morgenstunden des 24. November hat der österreichische Liedermacher und Schauspieler Ludwig Hirsch seinem irdischen Dasein ein Ende gesetzt. Sein musikalisches Debüt mit dem Album „Dunkelgraue Lieder“ geht auf das Jahr 1978 zurück, sodass ich behaupten darf dass mich die musikalischen Botschaften von Ludwig Hirsch zum Teil schon seit meiner frühen Jugend begleiten durften. Die Aussagekraft seiner zumeist kritisch, oftmals auch makaber-morbiden Liedtexte hat mich stets angesprochen – was bestimmt auch unabhängig von meiner zweifellos gegebenen Affinität zum Austropop zu sehen ist.
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Vierzig – Ansichtssache

Das allmählich zu Ende gehende Jahr verleitet gerne dazu einen Rückblick auf die vergangenen Monate anzustellen und darüber nachzudenken, was sich im persönlichen Umfeld so getan hat. Selbst bin ich heuer 40 Jahre alt geworden und ein solcher runder Geburtstag führt wohl bei vielen Menschen sogar noch vermehrt dazu in diesbezüglichen Gedanken zu schwelgen.
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Morbus Parkinson – Ansichtssache

Kürzlich las ich im Webportal von derstandard.at ein Interview mit dem Spiegel-Redakteur Stefan Berg. Der 44jährige war vor drei Jahren an Morbus Parkinson erkrankt und hat kürzlich seine damit verbundenen Erfahrungen in einem Buch mit dem Titel “Zitterpartie” zu Papier gebracht.
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Die Neiddebatte in der Politik – Ansichtssache

Unter dem Begriff Neid versteht man im Allgemeinen das moralisch vorwerfbare und emotionale Verübeln der Besserstellung eines anderen. Ich denke auch, dass die legendäre Redewendung „Neid ist was Schirches“ zweifellos ihre Berechtigung hat. So sehr ich Missgunst und Neid ablehne so sehr überrascht mich zuletzt dass diese Begriffe in den letzten Tagen auf eine etwas sonderbare Art und Weise Einzug in die österreichische Innenpolitik gehalten haben.
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Der “Generationen Scan” – Ansichtssache

Sebastian Kurz bekleidet in Österreich seit Anfang 2011 als Mitglied der rot-schwarzen Koalitionsregierung das Amt des Staatssekretärs für Integrationsfragen im Innenministerium. Der 25jährige Politiker ist auch Landesobmann der „Jungen ÖVP“ und hatte im Wahlkampf zur Wiener Gemeinderatswahl 2010 mit dem Slogan „Schwarz macht geil“ für eine etwas seltsam anmutende Aufmerksamkeit gesorgt. Innerhalb der Volkspartei gilt der Jungpolitiker durchaus als vielversprechende Zukunftshoffnung.
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Machen Großstädte depressiv? – Ansichtssache

Im englischsprachigen Fachjournal „Nature“, welches sich vorwiegend mit naturwissenschaftlichen Disziplinen auseinandersetzt, wurde kürzlich eine Studie über die psychische Situation der Bewohner von Großstädten veröffentlicht. Das Zentralinstitut für seelische Gesundheit im deutschen Mannheim hätte in einer Studie zu belegen versucht, daß Stadtbewohner einem höheren Risiko ausgesetzt wären an Depressionen oder Angststörungen zu erkranken, als Menschen die auf dem Land aufgewachsen sind. Auch wären Kinder, die in Großstädten aufwachsen sind, einem zwei- bis dreimal so großen Schizophrenierisiko ausgesetzt.
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Die Selbstverantwortung des Patienten

In meinem heutigen Kolumnen Beitrag, liebe Leser, möchte ich euch Einblicke in eine für mich sehr persönliches Sache gewähren.
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Betrachtungsweisen in sozialmedizinischen Fragen

Kürzlich dachte ich darüber nach, wie oft ich schon mit eigenwillig anmutenden unterschiedlichen Betrachtungsweisen in sozialmedizinischen Fragen konfrontiert wurde. Ich möchte euch vorab einige Beispiele liefern, um untermauern zu können worauf ich hinaus möchte.
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Der politische Absturz der FDP – Ansichtssache

Die sogenannte „Große Koalition“ – gemeint ist damit eine Koalition aus Sozialdemokratischer und Christdemokratischer Partei – hat in Deutschland nicht allzu viel Tradition. Anders als in Österreich, wo abgesehen von absoluten Mehrheitsverhältnissen erst zweimal andere Regierungskoalitionen (1983-1986 SPÖ/FPÖ, 2000-2007 ÖVP/FPÖ) bestanden haben kann Deutschland in Sachen kleiner Koalition deutlich mehr Erfahrung vorweisen. So bestand von 1969-1982 eine sozialliberale Koalition, von 1982-1998 eine Koalition aus CDU und FDP und 1998-2005 die erste Zusammenarbeit zwischen SPD und Grünen auf Bundesebene. Letztere Koalitionsvariante hat es in Österreich – mit Ausnahme der kürzlich geschlossenen Landesregierung in Wien – noch nie gegeben.
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Thilo Sarrazin – Ansichtssache

Das österreichische Nachrichtenmagazin „profil“ hat in seiner jüngsten Ausgabe den „Menschen des Jahres“ prämiert. Die von der Redaktion in einer offenen Abstimmung durchgeführte Wahl fiel dabei etwas überraschend auf Thilo Sarrazin, da „niemand 2010 die politische Debatte im deutschen Sprachraum so stark geprägt hätte wie der frühere SPD-Politiker“. Das Magazin legt aber auch Wert auf die Feststellung – in dicken Lettern gedruckt – daß es sich dabei um keine Sympathiekundgebung handeln würde.
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Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr? – Ansichtssache

In meinem letzten Beitrag hatte ich das schlechte Abschneiden Österreichs bei der PISA Studie thematisiert und beklagt, daß die Politik aus meiner Sicht sehr unzureichend darauf reagiert. Wenige Tage später sollte der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer einen unerwarteten Vorstoß wagen indem er in der Nachrichtensendung „Zeit im Bild“ eine Ausweitung der allgemeinen Schulpflicht bis zum 18. Lebensjahr zur Diskussion stellte. „Mit 15 mit dem Lernen aufhören, das kann es im 21. Jahrhundert nicht geben“, so die Botschaft des ÖVP-Politikers.
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Die PISA Studie – Ansichtssache

Die PISA-Studien werden seit dem Jahr 2000 regelmäßig durchgeführt um die alltags- und berufsrelevanten Fähigkeiten von Schülern zu überprüfen und international vergleichen zu können. Das Ergebnis dieser Studie aus dem Jahr 2009, welche auf der Bewertung von 470.000 Schülern aus 65 Ländern basiert, sorgte speziell in Österreich für einige Irritationen.
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Gedanken zum österreichischen Pflegegeld – Ansichtssache

Die Regelung für das in Österreich geltende Pflegegeld trat mit 1. Juli 1993 in Kraft und gliedert sich grundsätzlich in sieben Pflegestufen. Die Pflegestufe 1 soll einen Pflegebedarf von 50 Stunden mit einem Betrag von € 154,00 abdecken, ab einem monatlichen Pflegebedarf von über 180 Stunden – was in der Regel nur bei schwerer Behinderung der Fall ist – gebührt eine monatliche Leistung zwischen € 902,00 und € 1.656,00. Etwas mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen bezieht derzeit ein Pflegegeld der Stufen 1 oder 2, somit einen Betrag zwischen € 154,00 und € 284,00.
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Betrachtungen zur Wiener Gemeinderatswahl – Ansichtssache

Rund 1,14 Millionen Wiener waren heute aufgerufen einen neuen Gemeinderat für die Bundeshauptstadt zu wählen. Ich hatte mit Vivienne im Vorfeld vereinbart, dass wir beide am Wahlabend jeweils in unseren Kolumnen in der Bohnenzeitung das Wahlergebnis betrachten wollen.
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Was mir zum Fall Arigona einfällt… – Ansichtssache

Keine Sorge, liebe Leser, ich habe nicht vor hier die vollständige Chronologie des „Fall Arigona“ abzuhandeln – das haben andere Medien in der Vergangenheit schon recht intensiv betrieben, für mancher Empfinden vielleicht sogar etwas zu intensiv. Wer trotzdem gerne nachlesen möchte was sich zwischen der erstmaligen Einreise von Arigonas Vater Devat Zogaj im Jahr 2001 über die nachträglichen Einreise seiner Frau und seiner fünf Kinder im Jahr 2002 bis zum heutigen Tag getan hat findet eine sehr detailierte Aufstellung in der freien Enzyklopädie Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Arigona. Ich hatte zuletzt selbst sogar ein klein wenig mit mir gehadert diesen Artikel zu schreiben, doch möchte ich trotzdem heute versuchen meinen Standpunkt zu diesem durchaus kontroversiellen Fall darzulegen.
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