Archiv für die Kategorie „Ansichtssache“

Die PISA Studie – Ansichtssache

Die PISA-Studien werden seit dem Jahr 2000 regelmäßig durchgeführt um die alltags- und berufsrelevanten Fähigkeiten von Schülern zu überprüfen und international vergleichen zu können. Das Ergebnis dieser Studie aus dem Jahr 2009, welche auf der Bewertung von 470.000 Schülern aus 65 Ländern basiert, sorgte speziell in Österreich für einige Irritationen.
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Gedanken zum österreichischen Pflegegeld – Ansichtssache

Die Regelung für das in Österreich geltende Pflegegeld trat mit 1. Juli 1993 in Kraft und gliedert sich grundsätzlich in sieben Pflegestufen. Die Pflegestufe 1 soll einen Pflegebedarf von 50 Stunden mit einem Betrag von € 154,00 abdecken, ab einem monatlichen Pflegebedarf von über 180 Stunden – was in der Regel nur bei schwerer Behinderung der Fall ist – gebührt eine monatliche Leistung zwischen € 902,00 und € 1.656,00. Etwas mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen bezieht derzeit ein Pflegegeld der Stufen 1 oder 2, somit einen Betrag zwischen € 154,00 und € 284,00.
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Betrachtungen zur Wiener Gemeinderatswahl – Ansichtssache

Rund 1,14 Millionen Wiener waren heute aufgerufen einen neuen Gemeinderat für die Bundeshauptstadt zu wählen. Ich hatte mit Vivienne im Vorfeld vereinbart, dass wir beide am Wahlabend jeweils in unseren Kolumnen in der Bohnenzeitung das Wahlergebnis betrachten wollen.
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Was mir zum Fall Arigona einfällt… – Ansichtssache

Keine Sorge, liebe Leser, ich habe nicht vor hier die vollständige Chronologie des „Fall Arigona“ abzuhandeln – das haben andere Medien in der Vergangenheit schon recht intensiv betrieben, für mancher Empfinden vielleicht sogar etwas zu intensiv. Wer trotzdem gerne nachlesen möchte was sich zwischen der erstmaligen Einreise von Arigonas Vater Devat Zogaj im Jahr 2001 über die nachträglichen Einreise seiner Frau und seiner fünf Kinder im Jahr 2002 bis zum heutigen Tag getan hat findet eine sehr detailierte Aufstellung in der freien Enzyklopädie Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Arigona. Ich hatte zuletzt selbst sogar ein klein wenig mit mir gehadert diesen Artikel zu schreiben, doch möchte ich trotzdem heute versuchen meinen Standpunkt zu diesem durchaus kontroversiellen Fall darzulegen.
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Gedanken zum Nichtraucherschutz – Ansichtssache

Am 1. Januar 2009 wurde das österreichische Tabakgesetzt dahingehend novelliert, daß das Rauchen in Räumen öffentlicher Orte sowie in Gastronomiebetrieben verboten oder stark eingeschränkt wurde. Der Gesetzgeber erließ für die Gastronomie eine Übergangsfrist, die am 1. Juli 2010 zu Ende gegangen war. Seither muß mindestens die Hälfte der Lokalfläche als Nichtraucherzone gekennzeichnet sein, wobei eine räumliche Trennung zum Raucherbereich vorgeschrieben ist. In Verhandlungen haben die Gastronomen in Österreich aber auch einige Ausnahmegenehmigungen erwirkt. Lokale mit einer Fläche von weniger als 50 m2 dürfen sich zum Raucherlokal erklären und sind von der vorgeschriebenen räumlichen Trennung ausgenommen. Die 50 m2-Grenze erhöht sich auf 80 m2 wenn die notwendigen baulichen Maßnahmen aus denkmalschutzrechtlichen oder anderen Gründen nicht möglich erscheinen.
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Das Urteil von Erfurt – Ansichtssache

Das Urteil des deutschen Bundesarbeitsgerichtes war am Donnerstag mit Spannung erwartet worden. Die fristlose Entlassung der 52jährigen Barbara E. wegen Unterschlagung war vom Höchstgericht in Erfurt letztlich aufgehoben worden. Die unter dem Spitznamen „Emmely“ bekannt gewordene Berlinerin war 31 Jahre bei der Handelskette Kaiser’s beschäftigt gewesen als sie Anfang 2008 zwei Pfandbons im Wert von 1,30 Euro fand. Ihr Vorgesetzter wies sie an diese aufzuheben für den Fall dass ein Kunde noch danach fragen würde, doch löste „Emmely“ die Bons zehn Tage später für sich selbst ein. Der Arbeitgeber sprach daraufhin eine fristlose Entlassung wegen Unterschlagung aus.
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Wien, Wien, nur du allein… – Ansichtssache

„Wien, Wien, nur du allein“ ist ein altbekanntes Heurigenlied, dass von zahlreichen Interpreten, unter anderem auch von dem legendären Peter Alexander zum Besten gegeben wurde. Auch wenn ich bestimmt kein Anhänger der Heurigenmusik bin musste ich an diese Liedzeilen denken, als ich die heutigen Nachrichten im Onlineportal derstandard.at las. Da wurde doch ein kleinwenig stolz berichtet, dass die Stadt Wien in einem Ranking, ebenso wie bereits im Vorjahr, wieder als Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität bewertet wurde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Mercer-Studie, bei der insgesamt 221 internationale Großstädte bewertet wurden. Die Bundeshauptstadt Wien konnte sich mit 108,6 Punkten behaupten – unmittelbar gereiht vor den Metropolen Zürich, Genf, Vancouver, Auckland, Düsseldorf, Frankfurt und München. Dass die irakische Hauptstadt Bagdad am letzten Platz gelandet ist mag nicht allzu sehr überraschen.
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Warum ich Facebook nicht mag – Ansichtssache

Ein römisches Krankenhaus bietet seit kurzem psychiatrische Behandlung für Personen an, die unter einer so genannten Computer-Abhängigkeit leiden. Unter dieser doch relativ neuen Form des Suchtverhalten fallen laut den Therapeuten jene Menschen, die sich etwa sogar im Urlaub keine zwei Stunden ohne Zugriff auf beispielsweise ihren Facebook Account vorstellen können. Im ersten Moment schmunzelte ich über diese Meldung, als ich sie auf einer deutschen Nachrichtenseite fand – doch im zweiten Moment stellte ich mir die Frage, wie es denn diesbezüglich bei mir selbst aussehen würde. Ich rufe in der Regel mehrmals täglich – seit kurzem auch über das Smartphone – meine Mail-Accounts ab, nehme zeitweise an Diskussionen in Internetforen teil, besuche regelmäßig bestimmte Informationsportale und besitze auch für den Live Messenger einen Account. Natürlich ist das Internet auch längst für mich, wie für viele andere auch, zur liebgewordenen Gewohnheit geworden, doch glaube ich dennoch vom eingangs erwähnten Suchtverhalten weit entfernt zu sein.
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Links und rechts – Ansichtssache

Ich denke, dass ich mich selbst durchaus als politisch interessierten Menschen bezeichnen darf. Dennoch bin ich eher selten in politische Diskussionen involviert, weil ich ihnen teilweise sogar ausweiche. Warum ist das eigentlich so, habe ich mich kürzlich gefragt. Schon klar, auf der einen Seite kann man nun sagen, dass es bestimmt bedeutendere Dinge als die Tagespolitik gibt. Andererseits bin ich aber, wie schon eingangs erwähnt, bestimmt nicht politisch desinteressiert, doch gelten für mich persönlich relativ unverrückbare Richtlinien in wie weit ich bereit bin mich in einem Streitgespräch mit dieser Materie auseinanderzusetzen.
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Was läuft schief in der SPÖ? – Ansichtssache

Werner Faymann übernahm im Nationalratswahlkampf 2008 den Vorsitz der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Trotz eines Minus von 6 Prozent konnte er die SPÖ aus der Wahl als stimmenstärkste Partei herausführen. Es kam zu der Weiterführung der Regierungs-Koalition mit der durch ein noch herberes Minus abgestraften ÖVP – allerdings in beiden Parteien mit neuen Spitzenkandidaten. Gegenüber der Vorgänger-Regierung wird der Koalition ein harmonisches Agieren nachgesagt, nicht selten aber auch dem SP-Chef eine zu konturenlose Politik und zu starkes Nachgeben gegenüber dem Koalitionspartner.
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Das Ende einer Dekade – Ansichtssache

Der Jahreswechsel wurde von zahlreichen Medien in gewohnter Weise dazu genutzt einen Jahresrückblick zu dokumentieren. Darüber hinaus konnten wir aber auch lesen, dass ein Jahrzehnt bzw. eine Dekade zu Ende gegangen wäre. Ich muss ehrlich zugeben, dass mich diese mediale Berichterstattung ein klein wenig irritiert.
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Vom Umgang mit Möbelhäusern – Ansichtssache

Leute, wie die Zeit vergeht – es liegt mittlerweile schon über sieben Monate zurück, dass ich die Schlüssel meiner neuen Mietwohnung in Empfang nehmen konnte. In meinem Artikel „Replik an meine Übersiedlung“ von Anfang Jänner hatte ich schon von Problemen bei der Aufgabe meiner vorherigen Wohnung berichtet. Ich möchte aber sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich mich für die neue Wohnung entschieden habe und letztlich auch die kleinen Pannen, die bei einer Übersiedlung auftreten können, keinesfalls tragisch nehme. Trotzdem möchte ich euch, liebe Leser, an meinen Erlebnissen mit einem großen traditionsreichen Einrichtungshaus – wollen wir es in diesem Artikel einfach L. nennen – teilhaben lassen. Es geht mir dabei weniger darum, jemanden persönlich anzuprangern, als teilweise unglückliches Verhalten seitens der Vertriebsmitarbeiter aufzuzeigen.
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Gedanken zum Todesfall in Krems – Ansichtssache

In der Nacht zum 5. August waren der 14jährige Florian P. und der 16jährige Roland T. in einen Supermarkt in Krems eingebrochen. Mit Schraubenzieher und Gartenwerkzeug bewaffnet hatten sie einen Lieferanteneingang aufgebrochen und dadurch einen sogenannten stillen Alarm ausgelöst. Als die beiden Polizisten im Markt auf die Einbrecher trafen fielen drei Schüsse – P. wurde tödlich getroffen, T. schwer verletzt. Die Medien haben in den letzten Tagen eine sehr intensive Berichterstattung betrieben und auch in der Öffentlichkeit konnte ich beobachten das hier sehr unterschiedliche Standpunkte aufeinander treffen können.
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Verschwörungstheorien um den Fall Natascha Kampusch – Ansichtssache

Natascha Kampusch war 1998 im Alter von 10 Jahren vom Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil entführt und länger als acht Jahre in seinem Haus in Strasshof gefangen gehalten worden. Als Kampusch 2006 die Flucht gelang nahm sich ihr Entführer wenige Stunden darauf das Leben. Das Medienecho war seither enorm. Ich möchte in meinem Beitrag aber keinesfalls den kompletten Fall abhandeln – das haben andere Medien schon zur Genüge getan – sondern lediglich auf manch seltsame Verschwörungstheorien und Widersprüche eingehen, die mir zuletzt zu Ohren gekommen sind.
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Replik an meine Übersiedlung – Ansichtssache

Wenn ich das vergangene Jahr revue passieren lasse fällt mir auf jeden Fall die Übersiedlung in meine neue Wohnung ein. Ich war seit Mitte 2004 Mieter einer geförderten 3 Zimmer-Wohnung im Stadterweiterungsgebiet „Wienerberg City“. Ich musste relativ bald erkennen, dass ich in der etwas künstlich errichteten „City“ nicht Fuß fassen würde und entschied mich nach reiflichen Überlegungen in den 2. Bezirk zu übersiedeln. Seit Juli vorigen Jahres bin ich Mieter einer 2 Zimmer Dachgeschoß Maisonette und bin sowohl mit meiner Wohnung als auch der Wohngegend vollauf zufrieden.
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Gamma Knife – Ansichtssache

Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich euch, liebe Leser, einen kurzen Einblick in eine für mich sehr persönliche Sache gewähren. Ab Anfang 2008 stellte ich eine fortschreitende Sehschwäche fest, die mich letztlich veranlasste einen Augenarzt aufzusuchen. Dieser überwies mich zu einer Magnetresonanztomographie (MRT), wo zwei Meningeome nach WHO Grad II diagnostiziert wurden. Es handelt sich dabei um einen atypischen („histologisch gutartigen“) Hirntumor.
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Wien will’s wissen… – Ansichtssache

In Österreich stehen im Jahr 2010 einige Wahlgänge bevor. Im April wird – voraussichtlich wenig spektakulär – Bundespräsident Heinz Fischer in seinem Amt bestätigt werden. Nebst einzelner Gemeinderatswahlen werden aber auch drei Bundesländer einen neuen Landtag wählen, wo schon für etwas mehr Spannung in den Parteien gesorgt sein wird.
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Der Fall Josef F. – Ansichtssache

Der Kriminalfall von Amstetten ist nach wie vor schwer zu begreifen. Josef F. soll im Sommer 1984 seine damals 18jährige Tochter Elisabeth in den Hauskeller gelockt und dort über 24 Jahre unter katastrophalen Bedingungen gefangen gehalten und vielfach vergewaltigt haben. Es wurden sieben Kinder gezeugt, von denen eines kurz nach der Geburt starb. Drei Kinder mussten ebenso wie ihre Mutter im Kellerverlies leben, während die anderen drei Kinder vom Täter als Adoptiv- bzw. Pflegekinder in seine Welt über dem Kellerverlies gebracht wurden. Josef F. hatte der Öffentlichkeit wie auch seiner Familie gegenüber immer erklärt, die Tochter hätte sich einer Sekte angeschlossen. Tatsächlich hatte F. seine Tochter immer wieder dazu gezwungen Briefe mit entsprechendem Inhalt zu verfassen, mit der er diese These untermauern konnte.
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100 Tage Harmonie – Ansichtssache

Alfred Gusenbauer ging als kürzest dienender Bundeskanzler der Republik Österreich in die politische Geschichte ein. Nach den Jahren der schwarz-blauen bzw. schwarz-orangen Koalitionsregierungen wurde im Jänner 2007 eine große Koalition unter Bundeskanzler Gusenbauer und Vizekanzler Molterer angelobt. Die Regierung stand offenbar unter keinem guten Stern und hatte bald das Image, mehr zu streiten als zu arbeiten – zu gegensätzlich waren entweder die Interessen und Anschauungen, oder aber war auch die Kompromissbereitschaft zu gering. Im Juli 2008 kündigte Vizekanzler Molterer die Koalition auf. Für die Nationalratswahlen wurde SPÖ-Spitzenkandidat Alfred Gusenbauer durch Werner Faymann abgelöst. Die ÖVP wechselte erst nach der Wahl ihren Obmann aus – Josef Pröll trat an die Stelle von Wilhelm Molterer. Seit 2. Dezember ist die neue, aber nicht mehr ganz so große “große Koalition” unter SPÖ-Bundeskanzler Faymann und ÖVP-Vizekanzler Pröll im Amt.
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Die Post geht ab – Ansichtssache

Im Jahr 1996 wurde im Zuge der vollzogenen Neustrukturierung der vormaligen Post- und Telegraphenverwaltung die “Österreichische Post AG” gegründet. Diese durchaus auch internationalen Standards entsprechende Maßnahme sollte dafür sorgen, dass sich die Post auf ihr Kerngeschäft konzentrieren soll und Bereiche wie Telekom oder Postbus in andere Gesellschaften abgespaltet wurden. Im Jahr 2002 wurde die Universaldienstverordnung beschlossen, die eine flächendeckende Versorgung mit Postdienstleistungen sicherstellen sollte.
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