Archiv für die Kategorie „Geschichten aus dem Cafe Steiner“

Das kapitalistische System – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Vor wenigen Tagen sollte ich bei einem Besuch im „Cafe Steiner“ die Gelegenheit bekommen eine durchaus kontroverse Diskussion unter den anwesenden Gästen zu verfolgen. Eine Berichterstattung in der Zeitung zu den Finanzgeschäften um den ehemaligen Finanzminister Karl Heinz Grasser sollte dabei letztlich den Anstoß geben, dass Jürgen anfing über seine Sichtweise zu Wertpapierveranlagung und Spekulationsgeschäfte im Allgemeinen zu sinnieren. „In Wahrheit hätte man diese ganzen Börsengeschäfte schon längst verbieten sollen.“, holte Jürgen durchaus bewusst weit aus.
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Links und rechts – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Heute möchte ich euch von einem Besuch im „Cafe Steiner“ erzählen, der sich im vorigen Sommer zugetragen hat. Die einschlägigen Medien hatten in dieser Zeit unter dem Vorausblick auf die anstehenden Landtagswahlen sehr intensiv über Umfrageergebnisse berichtet, wobei dabei nicht nur der voraussichtliche Mandatsstand der politischen Parteien sondern auch der Vertrauensbonus einzelner Politiker und die Wählermotivation erhoben wurden. Es kann durchaus interessant sein zu betrachten, welche Parteipräferenzen bestimmte Wählerschichten aufweisen – auch wenn es hierbei wohl keine zweifelsfreie Bestätigung der Umfrageerhebung durch ein Wahlergebnis geben kann und die Ergebnisse damit auch mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten sind.
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Ein Prost aufs letzte Quartal – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Auch wenn ich mich selbst in den letzten Wochen im „Cafe Steiner“ etwas rar gemacht hatte war der Besuch am vergangenen Freitag für mich schon fast so etwas wie ein Pflichttermin. Josef hatte mich sogar extra angerufen um mir mitzuteilen, daß das „Steiner“ einen Austropop-Abend veranstalten möchte. Da in dem Lokal wohl nicht ganz unbekannt sein dürfte, dass ich ein Austropop-Fan bin wollte er mich dies unbedingt wissen lassen wofür ich ihm auch dankbar bin.
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Vom Umgang mit dem lieben Geld – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Die Zeiten als es noch möglich und gar nicht mal so unüblich war im Stammlokal ums Eck „aufschreiben zu lassen“, so die österreichische Redewendung für einen Kleinkredit, sind überwiegend schon zu Ende gegangen. Auch im „Cafe Steiner“ würde dies wohl nicht gern gesehen werden, auch wenn sich die Situation noch kaum gestellt hat. Wenn man davon absieht, daß vielleicht mal ein Stammgast versehentlich zuwenig Geld eingesteckt hatte wurde die Konsumation von den Gästen soweit mit bekannt immer am selben Tag beglichen.
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Der türkische Botschafter – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Ich habe euch zuletzt in meiner Kolumne von der Diskussion über die rot-grüne Koalition in Wien erzählt, die ich am Freitag bei einem Besuch im „Cafe Steiner“ miterleben durfte. Das war aber noch gar nicht mal der einzige Aufreger der sich an diesem Abend in meinem Stammlokal zugetragen hat. An der Schank lag wie auch sonst meist das Boulevardblatt „Österreich“ auf, dass mit der Schlagzeile „Die Türkei provoziert Österreich“ titelte, in dieselbe Kerbe schlug auch die “Kronen Zeitung” mit der Botschaft „Türkei-Botschafter muss sofort weg!“
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Die rot-grüne Koalition in Wien – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Als ich mich am Freitag Abend auf den Weg ins „Cafe Steiner“ machte hatte mich schon durchaus so etwas wie eine leise Vorahnung erfaßt, daß mich eine aktuelle politische Diskussion erwarten könnte. War doch erst gestern über die Medien kolportiert worden, daß die Bundeshauptstadt Wien in den kommenden fünf Jahren von einer Koalition aus SPÖ und Grünen regiert werden wird. Die Sozialdemokraten hatten erst zum zweiten mal in ihrer Geschichte die absolute Mandatsmehrheit verfehlt und politische Beobachter hatten recht klar mit einer Koalition aus SPÖ und ÖVP gerechnet, wie sie auch auf Bundesebene besteht. Bürgermeister Michael Häupl, dem man offenbar fälschlich bisher auch rot-schwarze Tendenzen nachsagte, entschied sich letztlich für eine Koalition mit den Grünen – wohlgemerkt eine Koalitionsvariante die damit in Österreich Premiere feiern kann. Den Medienberichten zufolge wird die Chefin der Wiener Grünen, Maria Vassilakou, demnach Vizebürgermeisterin und amtsführende Stadträtin für das relativ bedeutende Ressort für Planung und Verkehr.
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Der Vertrag von Lissabon – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Ich habe in meinen vorangegangenen Geschichten schon angemerkt, daß politische Diskussionen im „Cafe Steiner“ manchmal seltsame Wege gehen können und deshalb nicht unbedingt meine Sache sind. Wiewohl ich politisch durchaus interessiert bin pflege ich selbst politische Debatten, sofern überhaupt, nur unter guten Freunden auf einer gesunden Themenebene und keinesfalls auf Basis eines parteipolitischen Hick-Hack. Es soll natürlich schon vorgekommen sein, daß mich oberflächlich bekannte Menschen in einen politischen Diskurs verwickeln wollten doch habe ich es doch immer gut geschafft meinem Vorsatz gerecht zu werden und mich erfolgreich abzugrenzen.
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Die Zurückgebliebenen – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Ich hatte euch von Manuel schon in der Geschichte „Das Vorstellungsgespräch“ erzählt – mittlerweile arbeitet der junge Mann in der Verwaltung eines naheliegenden Hotelbetriebes und ist auch durchaus öfters am Abend im „Cafe Steiner“ anzutreffen. Als ich mich vorige Woche nach einem längeren Arbeitstag auch selbst wieder im „Steiner“ einfand um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen waren die Stammgäste – die, wie manche es schon meinten fast zum Inventar gehören würden – sehr zahlreich vertreten.
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Das Chattertreffen – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Als ich vorige Woche einen Abstecher ins „Cafe Steiner“ unternahm erzählte mir Kellner Martin, dass am kommenden Freitag erstmals ein Chattertreffen im Lokal stattfinden würde. Ein Gast, Walter, hatte den großen aber selten genutzten Nebenraum des Lokals reserviert um erstmals selbst ein solches Treffen organisieren zu können. Ein klein wenig wurden bei mir Erinnerungen an meine kurze und schon lang zurückliegende Chatter-Karriere wach. Das einzige Chattertreffen, dass ich selbst jemals besucht habe war Anfang 1999 in Himberg gewesen – ich hatte dann aber relativ rasch das Interesse am typischen Internet-Chat verloren, diese Welt schien mir wahrscheinlich doch ein wenig zu künstlich.
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Die Buchhandlung von morgen – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Ich hatte euch in den vorangegangenen Geschichten schon manchmal von Josef erzählt, einem rüstigen Rentner, der kürzlich seinen 70. Geburtstag feierte. Von seinem Sohn hatte er zu diesem Anlaß einen großzügig bemessenen Gutschein für einen Einkauf in der österreichischen Buchhandelskette „Thalia“ erhalten, wie er uns kürzlich an einem Abend im „Cafe Steiner“ erzählte. Ich habe Josef als durchaus kultivierten Menschen kennengelernt und bin davon überzeugt, daß er in der vielfältigen Welt der Literatur bestimmt einige Bücher finden wird, die für ihm eine echte Bereicherung darstellen werden.
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Der Goldkurs – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Die Stammgäste im „Cafe Steiner“ hatten Kellnerin Monika, die sonst meist am Wochenende hinter der Schank anzutreffen ist, zuletzt schon vermisst. Monika hatte die letzten drei Wochen mit ihrem Lebensgefährten eine schon länger geplante Rundreise durch Ägypten unternommen. Am vergangenen Samstag gab es ein freudiges Wiedersehen im „Steiner“ und natürlich auch einiges über die Reise zu berichten. Das mediterane Klima in Ägypten, so erzählte uns Monika, ermöglichte auch Ende September Temperaturen über 30 Grad womit das Baden im Roten Meer natürlich möglich war. Aber auch die kulturellen Angebote sollten nicht ausgelassen werden und so wurde etwa die Hauptstadt Kairo sehr ausgiebig besucht.
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Die Berichterstattung zur Wahl – Geschichten aus dem Cafe Steiner

In der Kolumne „Ansichtssache“ habe ich zuletzt meine Eindrücke zum zurückliegenden Wahlkampf niedergeschrieben. Kurz bevor am Sonntag Abend die erste Hochrechnung bekanntgegeben wurde hatte ich mich im „Cafe Steiner“ eingefunden und möchte euch einige Eindrücke aus meinem Stammlokal dazu vermitteln. Auch wenn die Aufmerksamkeit bei manchem Fußballmatch durchaus höher sein mag wollten es sich die Stammgäste doch kurz nach 17.00 Uhr nicht nehmen lassen, sich vor dem TV-Gerät im Nebenzimmer des Lokals zu versammeln.
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Die lange Nacht der Museen – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Ich möchte den Lesern der Bohnenzeitung für das persönliche Feedback zu meiner neuen Kolumne recht herzlich danken. Ich bin auch selbst sehr zufrieden, daß es mir gelungen ist eine Kolumne zu schaffen in der ich meine persönlichen Gedanken zu verschiedensten gesellschaftspolitischen Themen artikulieren kann.
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Die Firmenfeier – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Christian, ein junger Mann Anfang 30, arbeitet im Rechnungswesen einer großen Versicherung im 2. Wiener Gemeindebezirk. Ich habe ihm im „Cafe Steiner“ schon öfters gesehen, auch wenn sich bisher zwischen uns noch kein allzu tiefgehendes Gespräch ergäben hatte. Das gemütliche Kaffeehaus liegt auch nur zwei Gassen von seinem Arbeitsplatz entfernt. Am vergangenen Donnerstag stand eine kleine Firmenfeier aus Anlaß eines internen Projektabschlusses von Christians Arbeitgeber am Programm wofür im „Cafe Steiner“ ein Tisch für etwas mehr als 10 Kollegen reserviert wurde. Davon hatte Christian bei einem seiner letzten Besuche in dem Kaffeehaus auch schon erzählt gehabt.
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Das Trinkgeld – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Josef, ein rüstiger Rentner und Stammgast des „Cafe Steiner“ hatte vergangenes Wochenende gemeinsam mit seiner Gattin die Stadt Venedig besucht. Durch ihre Mitgliedschaft bei einem Seniorenverband konnten die beiden auf ein günstiges Angebot zurückgreifen und hatten in einer Reisegruppe die italienische Metropole näher unter die Lupe genommen. Die Stadt Venedig hat wohl zweifellos einen besonderen Reiz und ihr könnt mir glauben, dass Josef es sich bei seinem nächsten Besuch im „Steiner“ natürlich nicht nehmen lassen wollte die Stammgäste mit durchaus ein wenig begeisterten Unterton an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen. In unserer heutigen Geschichte möchte ich aber nur auf ein winzig kleines, aber durchaus nicht uninteressantes Detail seiner Erzählungen näher eingehen.
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Das Vorstellungsgespräch – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Das „Cafe Steiner“ im 2. Wiener Gemeindebezirk ist, so wie ich es euch bisher vorgestellt habe, ein klassisches Stammlokal wo sich die meisten Gäste untereinander kennen. Man kann durchaus sagen, dass es damit schon auffallen kann wenn mal ein Gast anwesend ist der zuvor in dem Lokal noch nie gesehen wurde. Dieser Umstand sollte mir erst gestern wieder bewusst werden, als ich mich am Nachmittag nach einer kleinen Einkaufstour auf einen Cappuccino im „Steiner“ einfand.
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Die Wahlentscheidung – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Wie ich in meinem Artikel über die „Strachegasse in Wien-Simmering“ schon anklingen ließ sind politische Diskussionen im „Cafe Steiner“ bestimmt nicht an der Tagesordnung, was aus meiner Sicht auch durchaus gut so ist. Nicht dass ich politisch desinteressiert wäre – nein, das bestimmt nicht. Aber ich denke, daß allzu intensiv ausgelebte politische Diskussionen in einem Stammlokal sehr rasch dazu führen können dass gewisse persönliche Grenzen durchschritten werden, was letztlich niemandem hilft. In einer Zeit wo zwei Landtagswahlen in den Bundesländern Wien und Steiermark unmittelbar anstehen und auch ein entsprechendes mediales Interesse vorherrscht kann es sich der eine oder andere Stammgast dann doch nicht verkneifen ein wenig zu politisieren.
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“Du bist kein Wiener, oder?” – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Der Arbeitstag war geschafft und ich hatte mich entschieden noch auf einen kurzen Abstecher in das nahegelegene „Cafe Steiner“ vorbeizuschauen. Kurz nach 18 Uhr war ich in dem Lokal angekommen und konnte einige mir nicht unbekannte Stammgäste begrüßen. Kellner Martin sprach mich auf die zuletzt geführte Diskussion über den Wiener Gemeinderatswahlkampf an, die er teilweise auch mit verfolgt hatte. Wir tauschten einige politische Beobachtungen aus wobei ich Martins Aussage, dass er schon froh sein würde, wenn der Wahlkampf wieder zu Ende geht durchaus gut verstehen konnte.
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Die Strachegasse in Wien-Simmering – Geschichten aus dem Cafe Steiner

Wenn man derzeit durch die Straßen von Wien schlendert kann es einem kaum verborgen bleiben, daß die Bundeshauptstadt vom Wahlkampf zur anstehenden Landtags- und Gemeinderatswahl geprägt wird. Von den Plakatwänden lächeln Politiker der wahlwerbenden Parteien mit einschlägigen Botschaften, auf Einkaufsstraßen werden Wahlkampfveranstaltungen abgehalten und auch die Medien greifen in ihrer Berichterstattung entsprechend auf den Wahlkampf zurück. Am 10. Oktober werden die Wiener jedenfalls aufgerufen sein einen neuen Landtag und Gemeinderat zu wählen.
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Der Webdesigner – Geschichten aus dem Cafe Steiner

In meinem letzten Beitrag erzählte ich unter dem Titel „Die Bohnenzeitung im Cafe Steiner“ von der Geschichte, als sich Vivienne und ich kürzlich den Spaß gegönnt hatten mit unseren T-Shirts mit „bohnenzeitung.com“ Aufdruck das legendäre Stammlokal zu besuchen. Wie nicht unbedingt zu erwarten war hatten wir mit diesem Auftritt doch bei dem einen oder anderen Gast ein wenig Interesse geweckt.
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