Archiv für die Kategorie „Reflexion“

Mehrsprachig – Reflexion

Was ich dir schon oft sagen wollte.
Du bist ausgesprochen mehrsprachig.
Das lässt sich nicht leugnen.
Das zeichnet dich schon aus.
Nein, du verstehst mich falsch.
Ich meine nicht deine Englischkenntnisse.
Die sind zwar auch nicht schlecht.
Aber das meinte ich nicht.
Ich meine etwas ganz anderes.
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Die Drohung – Reflexion

Was versteht man unter einer Drohung?
Fragen wir doch einfach den Duden.
Demnach wäre eine Drohung unter anderem.
Durch Gesten oder Worte.
Den Versuch zu unternehmen.
Den anderen einzuschüchtern.
Damit er etwas nicht zu tun wagt.
Soviel zur sprachlichen Theorie.
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Du darfst tun was du willst… – Reflexion

Du darfst tun was du willst.
Du darfst denken was du willst.
Du darfst sagen was du willst.
Du hast alle Freiheiten bei mir.
Du sollst sein wie du bist.
Das ist das allerwichtigste.
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Du bist halt so – Reflexion

Pünktlichkeit.
Sollte man nicht von dir erwarten.
Wenn man sich mit dir einen Zeitpunkt ausgemacht hat.
Wirst du um 20 Minuten zu spät kommen.
Das gehört bei dir schon fast ein wenig dazu.
Du könntest einfach nicht anders.
Argumentierst du dann.
Deine Mitmenschen haben sich damit arrangiert.
Es gäbe schließlich schlimmere Dinge im Leben.
Du bist halt so.
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Das neue Spiegelbild – Reflexion

Selbstvertrauen.
Wäre nie deine Stärke gewesen.
Hast du dir selbst immer gesagt.
Du meintest immer.
Deine Mitmenschen.
Würden dich nicht annehmen.
Das du nie etwas erreichen würdest.
Davon warst du überzeugt.
Die Zweifel haben dich immer geplagt.
Aber du warst echt.
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Der Ratschlag – Reflexion

Es freut mich.
Wenn du mich um Rat fragst.
Ich finde das vollkommen in Ordnung.
Und du weißt auch.
Dass ich gerne dazu bereit bin.
Dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
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180 Grad – Reflexion

Es würde alles funktionieren.
Sagst du.
Wenn sie sich um 180 Grad.
Ändern würde.
So war deine Formulierung dazu.
Das wäre doch nicht so schwer.
Sagst du.
Glaubst du.
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Der Kompromiss – Reflexion

Der Kompromiss.
Eine Konfliktlösung durch Übereinkunft.
So oder so ähnlich lautet die Definition.
Was aber darunter verstanden wird.
Ist durchaus sehr unterschiedlich.
Es birgt Interpretationsspielraum in sich.
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Viel reden und wenig sagen – Reflexion

„Viel reden und wenig sagen“.
Eine zweifellos pointierte Aussage.
Oftmals auch durchaus kritisch gemeint.
Als Beschreibung für bestimmte Menschen.
Aber was versteht man darunter eigentlich?
Wollen wir es an Beispielen abhandeln.
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Harte Schale – Reflexion

Harte Schale, weicher Kern.
Eine oft strapazierte Phrase.
Es soll eine Beschreibung sein.
Für bestimmte Menschen.
Mit selbstbewußter Erscheinung.
Und hartem Auftreten.
So soll es gegenüber Fremden wirken.
Nicht zu rasch öffnen.
Denn der weiche Kern ist vorhanden.
Aber er soll nicht vorschnell.
In Erscheinung treten.
So die allgemeine Meinung dazu.
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Feindbilder – Reflexion

Feind.
Das Wort steht für Widersacher.
Feindschaft.
Das Gegenteil zu Freundschaft.
Wobei das zu einfach formuliert wäre.
Ich kann gut ohne Feinde leben.
Und ich glaube auch sagen zu können.
Keine Feinde zu haben.
Es wird gewiß Menschen geben.
Die meiner Person weniger zugetan sind.
Die mit mir nichts anfangen können.
Das soll auch durchaus so sein.
Ich kann es nicht jedem Recht machen.
Das will ich auch gar nicht.
Doch Feinde sehe ich keine.
Weit und breit nicht.
Und das ist gut so.
Das ist schön.
So soll es sein.
Nicht nur für mich.
Das wünsche ich auch jedem anderen.
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Pünktlichkeit – Reflexion

Manche Menschen sagen mir nach.
Überpünktlich zu sein.
Da mag schon etwas dran sein.
Ich bin oft früher als vereinbart bei einem Treffen.
Zehn Minuten früher dort zu sein ist fast normal.
Aber das passiert einfach unbewußt.
Ich bin auch nicht stolz darauf.
Aber es gehört für mich irgendwie dazu.
Ändern will ich mich hier bestimmt nicht.
Warum sollte ich auch?
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Hildegard – Reflexion

Hildegard.
Seit wenigen Jahren in Pension.
Sie ist schon eine eigenwillige Person.
Auf ihre Art von sich selbst eingenommen.
Aber nicht wirklich arrogant.
Es ist bei ihr etwas anderes.
Es sind ihre Meinungen.
Ihre seltsamen Ansichten.
Und das verschrobene Weltbild.
Welches sie mit Vehemenz vertritt.
Als hätte sie die Wahrheit gepachtet.
Doch gerade diesem Weltbild.
Wird sich kaum jemand anschließen wollen.
Wenn er näher darüber nachdenkt.
Denn es ist ein abstruses Weltbild.
Das sie zur Außenseiterin macht.
Ohne dass sie es merkt.
Ohne dass sie es begreift.
Ohne dass sie es jemals wahrhaben wird.
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Ich brauche keinen Arzt – Reflexion

Man kann zweifellos froh sein.
Wenn man von ernsthaften Erkrankungen.
Weitestgehend verschont bleibt.
Das kann auch Hildegard von sich sagen.
Eine rüstige Pensionistin.
Der letzte Krankenhausaufenthalt.
Ist schon eine halbe Ewigkeit her.
Sie ernährt sich einigermaßen bewusst.
Ohne ein Gesundheitsapostel zu sein.
Aber das alleine ist keineswegs eine Garantie.
Gegen eine Krankheit.
Eine Krankheit kann jeden treffen.
Auch wenn man sich dessen nicht bewusst ist.
Nicht bewusst sein will.
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Mein Verhältnis zum Fußballsport – Reflexion

Das Wiener Derby.
Tabellenführer Austria trifft auf den Erzrivalen Rapid.
13.100 Zuschauer in einer ausverkauften Generali Arena.
Heute konnte ich die Menschenmaßen beobachten.
Als ich zufällig mit dem Auto beim Stadion vorbeifuhr.
Begeisterte Fußballfans in toller Stimmung.
Ein Verkehrschaos am Verteilerkreis.
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Der Weg ist wichtig – Reflexion

Der Weg ist das Ziel.
Angelehnt an ein Zitat von Konfuzius.
„Ich habe meinen Willen auf den Weg gerichtet.“
Konfuzius war ein chinesischer Philosoph.
Im fünften Jahrhundert vor Christus.
Begründer des Konfuzianismus.
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Der Sheriff – Reflexion

Herbert Hofmann.
Bediensteter beim Österreichischen Wachdienst.
Schon seit vielen Jahren.
Versieht er seinen Dienst in der Spedition.
Gekleidet in dunkelgrüner ÖWD Uniform.
Stationiert im Industriegelände am Stadtrand.
In einem winzig kleinen Büro bei der Einfahrt.
Wird jeder LKW kontrolliert.
Der das Speditionsgelände passieren möchte.
Der elektronische Schranken öffnet sich nur.
Wenn der Fahrer zuvor bei Herbert vorgesprochen hat.
Dann werden die Papiere kontrolliert.
Und dem LKW wird die Zufahrt gewährt.
Der Schranken geöffnet.
Oder eben nicht.
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Die Welt ist einfach schlecht – Reflexion

Die Menschen wären viel zu gutgläubig.
Davon ist Helmut überzeugt.
Sie würden davon ausgehen daß es auch gute Menschen gibt.
Aber das trifft doch nicht zu.
Davon ist Helmut jedenfalls überzeugt.
Niemand will den Mitmenschen wirklich Gutes.
Jeder schaut doch in Wahrheit nur auf sein eigenes Wohl.
Die Menschen sollten das endlich einsehen.
Das würde sich Helmut wünschen.
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Die erste eigene Wohnung – Reflexion

18 Jahre alt.
Das bedeutet zugleich Großjährigkeit.
Den 18. Geburtstag.
Hatte Stefan vor kurzem gefeiert.
Mit seinen Freunden.
Es gab eine ausgelassene Party in der Innenstadt.
Endlich 18 Jahre alt.
Das bedeutet endlich Selbstständigkeit.
Nun würde das Leben erst richtig beginnen.
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Alexander und Selin – Reflexion

Liebe auf den ersten Blick.
Wäre es zwischen den beiden gewesen.
Alexander und Selin.
Das hätte er vom Anfang an gewußt.
Als sie sich im Frühjahr das erste mal begegnet sind.
Daß sie die Frau seiner Träume wäre.
Seit einem halben Jahr wären sie nun schon zusammen.
Es würde einfach alles passen.
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